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8. Symposion im Skulpturenpark der Stadt St. Veit / Glan

Kartenverkauf

28.6.2010 - 8.7.2010 täglich von 9 - 19 Uhr

Symposion Eintritt frei !

Alljährlich wird der Skulpturenpark von St. Veit seit 2005 mit Skulpturen verschiedener Bildhauer neu gestaltet. In diesem Jahr geschieht dies bereits zum sechsten Mal. Bei dieser „offenen Bildhauerwerkstatt“ können Sie bei der Entstehung der Skulpturen dabei sein. Die Bildhauer arbeiten vom 28. Juni bis 8. Juli im Skulpturenpark. In diesem Zeitraum sind die Künstler von 9–19 Uhr anwesend und arbeiten an der künstlerischen Neugestaltung der gesamten Parkanlage.

Sie sind recht herzlich zum Besuch sowie zu Gesprächen mit den Künstlern eingeladen. Das Bildhauerteam rund um Andres Klimbacher nahm an zahlreichen Symposien von China und Ägypten bis Rumänien und Spanien teil und entspricht damit  dem von uns angestrebten internationalen Gedanken. Die Beschreibung der Teilnehmer finden Sie untenstehend.

Diese „offene Bildhauerwerkstatt“ endet am 8. Juli um 18 Uhr mit der Präsentation des neuen Skulpturenparks St. Veit/Glan 2010. Dies ist der Beginn der neuen, ein Jahr dauernden Ausstellung im Skulpturenpark, bei der die käuflich erwerbbaren Kunstwerke dazu beitragen sollen, zeitgenössische Kunst in der Herzogstadt St. Veit/Glan Raum und Stimme zu geben.

 

    Johann Klimbacher

Johann Klimbacher wurde 1932 in St. Gandolf in Kärnten geboren. Er beschäftigte sich Zeit seines Lebens als gelernter Tischler mit dem Werkstoff Holz. Von 1954 bis 1970 lebte und arbeitete er in Basel in der Schweiz. Seine große Vorliebe gilt dem Drechseln. Als Meister seines Fachs, nahm er an etlichen Gemeinschaftsausstellungen, unter anderem auch in der Galerie in der Herzogburg und an mehreren Symposien im In- und Ausland teil. Die runden Formen sind die seinen, wen verwundert es, wenn er in diesem Jahr beim Symposion im Skulpturenpark aus Brennholz eine Kugel schlichten will.

  

    Josef Koppandi

 Er wurde 1945 in Klausenburg/ Siebenbürgen/ Rumänien geboren. Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie in Klausenburg. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Symposiensteilnahmen.

"... Holz ist für mich aus mehreren Gründen interessant: wegen der einfachen Beschaffenheit, dem leichteren Transport, der schnelleren Bearbeitungsmöglichkeit gegenüber Stein, Metall, etc. und doch hat es eine gewisse Dauerhaftigkeit. Im Laufe der Zeit musste ich die Wirkungen des Wetters, vor allem bei Werken die im Freien stehen, zur Kenntnis nehmen.

Diese Vergänglichkeit, der Zeitverschleiß und die Jahresringe des Materials haben mir Vergleiche mit unserem eigenen Daseins bewusst gemacht und zu einer symbolischen Anwendung in meinen Holzarbeiten geführt.“

  

   Herbert Unterberger

 Der 1944 in Hermagor geborene Herbert Unterberger hat sich mit seinem skulpturalen Wortschatz eine eigene geistige Dimension abverlangt, die das bildhafte bzw. plastische Ideal thematisiert. Nach seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, kehrte er wieder nach Hermagor zurück, wo er seit Ende der 60er Jahre lebt und arbeitet. Er hat mit seinen Werken an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen. Skulpturen aus Stein, vorwiegend aus heimischen Steinvorkommen wie dem Krastaler Marmor, dienen ihm neben Holz und Metall als Werkmaterial. Sein künstlerisches Bemühen um klare Formen, um stringente Linienführung und Oberflächenbeschaffenheit hat ihn zu einem der bedeutendsten Bildhauer im Alpe-Adria-Raum gemacht.

  

   Josef Wieltsch

 Der Künstler Johann „JOWI“ Wieltsch aus Fürnitz hatte vor rund 20 Jahren seine Anfänge als Holzbildhauer. Logische Folge seines stetigen Dranges nach der Auseinandersetzung mit Figur, Form und Material war das konstante Wachsen seines eigenen bildhauerischen Vokabulars, welches sich in kraftvollen Skulpturen und Plastiken eindrucksvoll manifestiert. Um seinen persönlichen und auch den unterschiedlichen Ansprüchen der jeweils speziellen Formgebung und angestrebten Gesamtwirkung seiner Objekte gerecht zu werden, erweiterte er die Palette der verwendeten Rohstoffe um Stein, Glas und Metall. Teils archaisch unnahbar, teils anziehend graziös wirken seine Körper- und Naturfigurationen.

   

 

     
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