Klaus
Doldinger ist ohne Zweifel der erfolgreichste Jazzmusiker
Deutschlands. Seit 55 Jahren steht der Saxophonist auf der
Bühne.
In dieser
Zeit hat er ein paar tausend Konzerte gespielt, ist in 50
Ländern dieser Erde aufgetreten, hat über zwei Millionen
Alben verkauft und rund 2000 Kompositionen geschrieben,
darunter Welterfolge wie die Filmmusik zu Wolfgang Petersens
U-Boot-Drama „Das Boot“, „Die unendliche Geschichte“ und
Dauerbrenner wie die Titelmusik der ARD Krimireihe „Tatort“
u.a..
Im Jahr
2006 feierte der gebürtige Berliner und Träger des
Verdienstordens 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
nicht nur seinen 70. Geburtstag sondern auch das 35-jährige
Bestehen seiner Band.
Klaus
Doldinger’s Passport wurden nach ersten Veröffentlichungen
im Spannungsfeld von Jazz, Rock und Weltmusik von Kritikern
des amerikanischen Downbeat-Magazins noch als Deutsche
Antwort auf Weather Report gehandelt. Spätestens seit dem
Album „Cross Collateral“, das 1975 in den amerikanischen
Billboard-Charts notierte, galt die Band jedoch selbst als
Referenz, an der andere Jazz-Formationen gemessen wurden.
Ein Grund
für die dauerhafte Relevanz: Zu Passport gehörten immer
hochtalentierte Musiker aus Jazz und Rock, darunter Udo
Lindenberg, Curt Cress, Wolfgang Schmid, Christian Schulze,
Les McCann, Buddy Guy, Pete York oder Sasha. Da immer wieder
neue Talente zur Band stießen und die Besetzungen
wechselten, blieb der Sound der Gruppe am Puls der Zeit.
Passport klingen stets frisch, aufregend und innovativ.
Statt wie
üblich immer nur von den Unterschieden zwischen Orient und
Okzident zu sprechen, zeigte „Passport To Morocco“, dass es
auch anders geht. Mit diesem ehrgeizigen Albumprojekt setzte
Klaus Doldinger, dessen Musik schon immer unterschiedliche
Stile und Kulturen zusammengeführt hatte, einmal mehr ein
Signal in Sachen Völkerverständigung.
„Timeless“, so heißt das neue Album, das voraussichtlich im
September 2008 erscheinen wird. Mit Sicherheit darf man
jedoch ein stilistisch breit gefächertes Programm erwarten,
das Klaus Doldingers Ausnahmestellung in der internationalen
Jazz-Landschaft erneut eindrucksvoll widerspiegelt.
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