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Als Gitarrist und Leadvokalist
der Keef Hartley Band stand Miller Anderson schon
‘69 auf der legendären Woodstock-Bühne. Weitere
Stationen des Ausnahme-Gitarristen waren Savoy
Brown, Chicken Shack, T. Rex und die Spencer Davis
Group. Schon 1965 verließ Miller Anderson seine
schottische Heimat. Zu dieser Zeit etablierte sich
in London die britische
Blues-Szene um John Mayall,
die später um die Welt ging. Miller Anderson war
mittendrin. Allein fünf Alben spielte der damals
junge Gitarrist mit der Keef Hartley Band – die
heute längst Rockgeschichte ist – ein.
1971 ging’s auf erste
Solo-Pfade, wobei er auf alle Top-Musiker der
englischen Szene traf. Als „Boogie Brother“ glänzte
er neben Stan Web und Kim Simmonds, dann ging es mit
Marc Bolan („T. Rex“) auf Tour.
Stone The Crows, Small Faces,
Mountain, Deep Purple und Jon Lord, Miller Anderson
spielte sich quer durch die gesamte Musikwelt. Die
letzten 15 Jahre festes Mitglied bei der Spencer
Davis Group, nahm er vor kurzem mit Chris Farlowe
dessen neues Album auf.
Bekannt für seine souveränen
Soli, verweist Miller Anderson nach wie vor so
manchen Hot-Shot-Gitarrero in seine Grenzen.
Jetzt hat Miller Anderson den
Blues wieder entdeckt. Auf seinem brandneuem Album „Chameleon“,
führt er mit fingerfertiger Leichtigkeit durch die
Geschichte des Blues.
Live dabei: Bassist Kris Gray
(ex-Edgar Broughton Band), Drummer Klaus Schenk
sowie Frank Tischer am Keyboard.
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