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Wenn man nach außergewöhnlichen
Sound-Experimenten in der gesamten Pop-Historie forscht,
dann kommt man an ihnen nicht vorbei.
Die britischen Pop-Götter Pink Floyd
waren anders. Waren schon damals mehr als nur Musik. Sie
verkörperten den Klang der neuen Rock-Welt, zeigten visuell
den Schritt in ein neues, kulturelles Zeitalter. Die große
Rock-Show war geboren. Pink Floyd’s Konzeptalbum THE WALL
gehört zu den herausragendsten Werken der Pop- und
Rockmusik. Es prägte eine ganze Generation. Und ist bis
heute aktueller denn je. Kann man so etwas kopieren?
Die Münchner Band BLUESPOWER wagt sich
an THE WALL, verblüfft dabei mit Originalität und
Leidenschaft. Es ist ein wagemutiges Unterfangen, den
vielschichtigen Sound von Pink Floyd hinkriegen zu wollen.
Da müssen nicht nur unzählige Samples und eine ausgewogene
Technik funktionieren. Wie auf dem Original-Album rattern
Hubschrauber durch die Lautsprecherboxen, ertönt
Babygeschrei, zwitschern Vögel. Und plötzlich fällt die
Mauer...
Die Stimme! Die Gitarre! Steht
Floyd-Frontmann David Gilmour leibhaftig auf der Bühne?
Nein, es sind Marcus Roth und Marc Dorendorf, die sich
Stimme und Gitarrensound teilen. Dazu kommen Roland Pohle am
Bass, Tim King an den Drums und die feinfühligen
Keyboardklänge von Klaus Reichard. Sowie ein
farbenprächtiges Lichtspektakel, das das Original aufleben
lässt. Bluespower?
Ja, Pink Floyd sind in der Herzogburg.
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