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Welche Band hat in
ihren Reihen drei der berühmtesten Rockgitarristen großgezogen und
bekannt gemacht? Die Antwort kann hier nur lauten: die Yarbirds.
Anfang der 60er-Jahre von Schlagzeuger Jim McCarthy und
Rhythmusgitarrist Chris Dreja in London gegründet, gehen sie mit Sänger
Keith Relf und Leadgitarrist Top Topham an den Start. Nach ersten
lokalen Erfolgen verpflichten sie jedoch einen Mann mit dem Spitznamen
Slowhand: Eric Clapton.
Der Durchbruch lässt nicht lange auf sich warten: Mit der Single „For
Your Love“ erreichen sie hohe
Chartplatzierungen in England und den USA, dazu eröffnen sie Konzerte
für die Beatles.
Als sich die Orientierung von einem rockigen zu einem eher poppigen
Blues ändert, verlässt Clapton 1965 die Band. Ein mindestens
ebenbürtiger Ersatz steht mit Jeff Beck aber schon bereit.
Mitte der 90er-Jahre formieren sich die Yardbirds neu. Neben Dreja und
McCarthy stehen der so gut wie unbekannte Gitarrist John „Gypie“ Mayo
und Sänger John Idan auf der Bühne. Die Mischung erweist sich als
gelungen und Stargitarrist Steve Vai bietet ihnen Unterschlupf auf
seinem Label Favored Nations.
Das Ergebnis ist das Album „Birdland“, auf dem neben Vai unter anderen
auch Slash, Joe Satriani, Brian May und Jeff Beck zugange sind.
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