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Zwischen Falcos
kaputtem „Ganz Wien“ und Joni Mitchells Liedern covern Sängerin Agnes
Heginger und Bassist Georg Breinschmid so ziemlich alles, was in den
unheiligen Musikhallen dieser Welt nicht niet- und nagelfest ist.
Zusätzlich schmücken sie ihr Programm mit Eigenkompositionen und den
berüchtigten, polka-unterfütterten und in freien Improvisationen
zerprlückten Jack-Slade-Romanen. Unwiderstehlich ist das Zusammenspiel
zwischen Agnes Heginger und Georg Breinschmid – ein Jazzkonzert der
besonderen Art.
Die „Burgkultur St. Veit“ bringt mit diesem Duo ein Konzert in den
herzogstädtischen Rathaushof, bei dem sich nicht nur eingefleischte
Jazz-Freunde amüsieren.
Wenn die Vokalakrobatin Heginger und Bass-Künstler Breinschmid ihr
humoristisches Feuerwerk zünden und zu den Texten von Groschenromanen,
vom triebhaften Cowboy Lassiter bis zum Geisterjäger John Sinclair,
drauflosimprovisieren, dann bleibt kein Auge trocken.
Breinschmid fungiert als melodiöse Rhythmusmaschine und Heginger kann
alle Register ihrer vokalen Ausdruckskraft ziehen.
Den Geschichten dieses Erzählers zu folgen,
bedeutet am Gipfel des Everest die atlantische Brandung zu hören.
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