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Riccardo Tesi darf
ruhig als das Epizentrum der italienischen Folk- und World-Music
bezeichnet werden.
Als Ethnomusikologe erforschte er den Liscio, den Walzer seiner Heimat
Toskana, süditalienische Tarantelle und Tammurriate, aber auch Jazz und
die Musik des Fellini-Komponisten Nino Rota.
All das verschmilzt er mit seiner Banditaliana er zu einer
facettenreichen Kunstmusik, die dennoch stark in italienischer Tradition
verwurzelt bleibt.
2002 verlieh man ihm den "Voce d''''oro"-Preis, eine Ehre, die vor ihm
bereits A. Piazzolla, R. Galliano oder Gianni Coscia zuteil wurde. |