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Die Qualitäten eines
Giorgio Conte brauchen sich nicht vor denen seines berühmten Bruders
Paolo zu verstecken. Der jüngere Conte hat sich nämlich trotz aller
Gemeinsamkeiten in den letzten Jahren zu einer Persönlichkeit
entwickelt, die ihre eigene musikalische Identität gefunden hat.
Schon früh hatte Giorgio sein Talent als Komponist und Autor entdeckt.
Er begann, Lieder für die großen italienischen Interpreten zuschreiben.
Adriano Celentano, Milva, Patty Bravo und Fausto Leali gehörten dazu,
aber auch die Aktivitäten mit Bruder Paolo ließ er nie abreißen. Für ihn
komponierte er dessen Hit "Una giornata al mare". 1993, als
Zweiundfünfzigjähriger, begann Giorgio sich voll auf seine Musik zu
konzentrieren. Er gab über 400 Konzerte in Europa und Kanada. 1996 nahm
er als einziger nicht frankophoner Musiker am "Festival de la chanson
francaise" im legendären "Forum" von Montreal teil und begeisterte
Publikum und Kritiker gleichermaßen.
Sein deliziöser, hinreißender Humor, sein unkonventioneller Stil, seine
musikalische Frische und Spontanität sind unverkennbar.
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